Mit ca. 30 Minuten Verspaetung habe ich Lima erreicht. Nach einer Taxi fahrt zum Hostel, ging es dann auch gleich ins Bett.
Am naechsten morgen, stand eine Stadtbesichtigung auf dem Plan.
Die Fahrt mit den voellig ueberfuellten Bussen, und extremer Hitze war schon spektakulaer.
Obwohl der Converto de San Francisco mit seinem spektakulären Doppelturm eines der beeindruckendsten Bauwerke in Lima ist, haben wir die Katakomben, unter dem riesigen Kloster mit seiner bedeutenden Bibliothek vorgezogen. Die Katakomben können (leider) nur im Rahmen einer Führung besichtigt werden, welche aber nur 7 Soles kostet. In den Katakompen findet man Gräber, die auf das 16. Jahrhundert zurückgehen, auch Massengräber. Wie in vielen anderen Katakompen werden hier die Knoche getrennt von den Köpfen aufbewahrt. Die Räume im Keller sind nicht besonders hoch, wer Platzangst hat, sollte diese Tour meiden. Fotos waren leider nicht erlaubt, eines konnte ich jedoch machen.
Limas Zentrum ist zwar interessant, aber nicht unbedingt die sicherste Gegend fuer einen Spaziergang. In Lima leben sehr viele arme
und arbeitslose Menschen, deshalb hat die Stadt sehr unter Gelegenheitsverbrechen zu leiden.
Zum Mittagessen blieben wir noch im Zentrum, denn schliesslich gehoert Limas Restaurantszene zu den besten des Kontinents. Und das Essen ist wirklich gut, und vorallem guenstig. Fuer umgerechnet 1,70 Euro bekommt man ein Getraenk, eine Suppe, und eine Hauptspeise. Etwas Merkwuerdig war, als in der Suppe auf einmal eine Art Kinder Hand auftauchte.
Zurueck im Hostel bei einem
kuehlen Bier, welches nicht nur einen coolen Namen trug (Franca) sondern auch noch von der TU Muc und dem bayrischem Weihenstephan State Institut zertifiziert ist, planten wir unseren Abend. Es dauerte nicht lange und schon waren wir eine Multi Kulti Gruppe von 8 Leuten. Der Weg fuehrte uns zu einem Aquapark im Süden Limas. In ihm gibt es Nachts farbige Wasserspiele, kombiniert mit Lasershows und Skulpturen. Echt super gemacht, und eine volle Empfehlung. Der Eintritt dafuer kostete auch nur 2 Soles (70 Eurocent)
Anschliessend gingen wir alle noch essen. Nervig, aber auch etwas lustig war, dass man schon auf der Strasse von unzaehligen Restaurantbesitzern angesprochen wird, und jeder einen als
Kunden gewinnen will. Hierbei entstehen dann die lustigsten Deals, meistens mit kostenlosem Bier oder Cocktails.
Am naechsten Tag zog es uns dann
an die Südkueste. Die Zerstoerungen des verheerenden Erdbebens von 2007 sind teilweise noch deutlich sichtbar. Die Bemühungen um einen Wiederaufbau gehen hier wohl sehr langsam voran, und so ist die Landschaft hier noch immer von Geroellhaufen durchzogen, die aussehen als habe hier jemand Lego ueber den Wohnzimmerboden verstreut. Trotz sehr dreckigem, schon gruenem Wasser, bietet die Kueste teilweise sehr gute Spots zum surfen an.
Am spaeten Abend ging es dann weiter in den Norden nach Huaraz.







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