Der wohl bekannteste und legendäre Highway 1 auch Pacific Coast Highway genannt, beginnt in Nordkalifornien und führt meistens an der Küste entlang von San Francisco bis Los Angeles. Oft wird empfohlen von Norden nach Süden zu fahren, der Vorteil darin liegt, dass man dann auf der Meereseite fährt und somit – zumindest der Beifahrer eine bessere Aussicht hat. Ich kann jedoch aus Erfahrung sagen (bin bereits von Norden nach Süden und umgekehrt gefahren) das es sich relativ egal bleibt, da in regelmäßigen Abständen Turnouts kommen, und ein anhalten zum Fotografieren somit kein Problem darstellt. So viel dazu, jetzt aber zum wesentlichen.
Der Highway 1 streckt sich über ca. 750 km, wofür man mindestens zwei Übernachtungen einplanen sollte. Die folgenden Stopps richten sich von Süden nach Norden.
Solvang
Aus dem dänischen übersetzt, heißt Solvang „Sonniges Feld“.
Solvang wurde 1911 von dänischen Einwanderern gegründet und noch heute wird hier dänisch gesprochen.
Nicht nur die im Fachwerkhausstil gebauten Häuser, sondern auch zahlreiche dänische Bäckerein, Restaurants und Geschäfte bieten einen Hauch Dänemark im sonnigen Kalifornien. Desshalb trägt Solvang auch den Spitznamen „Dänische Hauptstadt von Amerika“
Ich hatte eigentlich gehofft, in den dänischen Geschäften dementsprechend dänisches gutes Bier zu bekommen, wurde dann leider aber enttäuscht. Der Import ist dann wohl doch etwas zu teuer.
Nichts desto trotz genossen wir die familiäre Atmosphäre im Park zu guter Live Music und einem kühlen Bier.
Morro Bay
Nicht nur die Hafenstatt, sondern auch die Bucht erhielt ihren Namen von dem Vulkankegel, der am Hafen ca. 176 Meter aus dem Pazifik ragt. Der Morro Rock ist heute Naturschutzgebiet und Nistplatz zahlreicher verschiedener Vögel.
Direkt in der Hafenstadt gingen wir erneut in eines der zahlreichen Surf Outlets, mit der Hoffnung, ein günstiges Surf Board zu ergattern. Dieses mal jedoch hatten wir Glück! Bedient wurden wir von einem netten jungen Herren, der uns ein super Angebot incl. Wetsuit machte, dass wir natürlich nicht ablehnen konnten. Daraufhin machten wir uns auf dem direkten Weg zurück zum Beach und versuchten die Wellen zu reiten. Das Surf Board wird von nun an unser ständiger Begleiter bleiben. Ich werde dann auch hoffentlich die Fortschritte hier übermitteln können. 🙂
Elephant Seal View Point
Über den Verlauf der Route habe ich mich ausführlich informiert. Darunter fiel auch der Elephant Seal View Point. Es hieß, dass sich kurz vor San Simeon, bei Piedras Blancas, direkt am Strand eine grosse Kolonie von See-Elefanten angesiedelt hat. Ich konnte es aber nicht glauben, dass diese sich dort ständig aufhalten würden, bis ich selbst dort ankam! Es gibt dort einen Parkplatz, der ausnahmsweise kostenlos ist, von dem man aus unmittelbarer Nähe die imposanten Tiere beobachten kann. Das Gewicht eines Männchens liegt bei bis zu dreieinhalb Tonnen, das eines Weibchens bei maximal 900 kg.
Auf dem Parkplatz haben sich lustigerweise auch unzählige Eichhörnchen angesiedelt. Ich versuche euch ein kleines Video anzuhängen um euch zu demonstrieren, wie nah diese Tiere zu einem herantreten.
[vimeo 44558384]
Julia Pfeiffer Burns State Park
Jetzt hatten wir bereits ein Stück Dänemark auf dem Highway 1, aber es kommt noch besser. Der Julia Pfeiffer Burns State Park beherbergt eine Bucht wie man sie aus der Karibik kennt. Bekannt geworden ist sie durch den knapp 25 Meter hohen McWay Wasserfall. Der Strand ist leider nicht zugänglich, aber auch von oben ergeben sich beeindruckende Perspektiven, wie ihr sicher auf den Bildern erkennen könnt.
Pfeiffer Beach
Erneut ein Beach, welch ein wunder. Der Pfeiffer Beach ist nicht wie alle anderen Beaches ausgeschrieben. Das machte es für uns interessant, diesen zu besuchen. Eine befestigte Straße führt etwa 4 Kilometer runter zum Strand. Was wir jedoch nicht wussten, dass hier eine extra Gebühr fällig wurde. Da wir relativ spät dran waren, und nicht vor hatten uns am Beach nieder zu lassen, haben wir diesen ausgelassen, in der Hoffnung nichts verpasst zu haben.
Big Sur
Big Sur ist ein wirklich schöner, naja sagen wir mal ein anderer Abschnitt des Highways 1. Hier geht es nämlich durch Eukalyptushaine und in zahlreichen Kurven und über Brücken direkt an der wilden Steilküste vorbei.
Die 86 m hohe Bixby Bridge ist die höchste Einzelbogenbrücke der Welt. Einen schönen Blick auf die Brücke hat man vom Hurricane Point, einer Aussichtsstelle ca. 1,5 km südlich der Brücke. Hier einen halt zu machen, und dieses Bauwerk auf sich wirken zu lassen, kann ich nur empfehlen.
Carmel
Carmle ist eine alte Künstlerkolonie und eine der teuersten Städtchen an der gesamten Westküste. Desshalb empfiehlt es sich hier nicht, eine der Unterkünfte zu nutzen. Fährt man ein paar Kilometer weiter nach Monterey zahlt man nur noch die Hälfte, kleiner Tipp am Rande 🙂
Wir machten hier jedoch kurz Stopp am Beach um zu surfen und anschließend eine kleine Mahlzeit zu kochen.
Am späten Abend dann fuhren wir weiter nach Santa Cruz, bevor wir dann weiter nach San Francisco fahren.
Ich hoffe euch gefallen die Bilder, ihr hört von mir – bis bald!
















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