In der Vorbereitung des Roadtrips steckte viel Arbeit. Wir haben die Route gemeinsam durchgeplant und jegliche Einzelheiten besprochen. Abmachungen und Vereinbarungen getroffen.
Fest stand, diesen Trip mit einem gewissen Budget zu starten. Dabei legten wir auch im vornhinein fest, auf Luxus zu verzichten.
Zu zweit fuer 3 Monate unterwegs zu sein, und 24h aufeinander zu sitzen ist sicher nicht leicht. Dazu gehoert Ruecksichtsnahme, Verantwortung und Vertrauen.
Schade ist jedoch, wenn diese Vereinbarungen, Grundsaetze und vor allem das Finanzielle, schon nach 3 Wochen nicht mehr eingehalten wird, denn dann funktioniert das Miteinander einfach nicht mehr.
Sich in den Kopf zu setzen nach einem Lebensereignis eines jungen Mannes zu reisen sowie seinen Weg einzuschlagen um auf der Straße zu leben – ohne Geld – oder sonstigem, ist in der heutigen Zeit einfach nicht moeglich. Keiner wuenscht sich ein Leben auf der Straße. Aber vielleicht ist es einfach eine Art der Selbstfindung, oder gar eine Aufgabe sich selbst zu Behaupten?
Da ich dieser Einstellung leider nicht folge, und eine andere Lebenseinstellung habe, trennten sich unsere Wege. Und das hier hat nichts mit Materialismus, Ignorantz, oder sonstigem zu tun.
Trotzdem wuensche ich Ramon viel Erfolg, mit der Hoffnung im 21. Jahrhundert anzukommen.
-Phil
PS: Momentan verfuege ich leider ueber kein Netbook mehr. Bilder folgen also sobald ich mir wieder ein Laptop vorliegt – sorry.
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