Ich hatte schon mit einigen Einheimischen ueber diesen Nationalpark geredet, und auch viel rechachiert. Einige hatten mir davon abgeraten, und auch im World Wide Web las man viel ueber Probleme mit der Motorkuehlung etc.
Als dann Fabian meiner Rundreise beitrat, und er auch diesen Park besuchen wollte, entschloss ich mich diesen anzufahren. Natuerlich hatte ich mir die Wetterprognosen der naechsten Tage angeschaut, und mir war auch bewusst, dass uns hier Temperaturen von 40 – 50 Grad Celsius erwarten wuerden. Als wir dann ankamen, uebertaf alles unseren Erwartungen. Es war verdammt heiss!!!
Death Valley liegt ca. 85 Meter unter dem Meeresspiegel – Dieses Tal ist ein einziger Hitzepol!
Interessant ist jedoch woher diese Region seinen Namen hat.
Eine Gruppe Reisender mit ungefaehr 100 Waegen suchten eine Abkuerzung ihres Trails und gerieten in dieses Tal. Da sie wochenlang keinen Ausweg fanden, fingen sie bereits an ihre eigenen Rinder zu verspeisen (wobei sie das Holz der Waegen als Brennholz verwendeten) Als sie dann endlich einen Ausweg ueber die rings rum liegende Gebirgskette fanden, die bis zu 3400 Meter hoch war, rief eine der Personen ins Tal, Good Bye Death Valley!
Obwohl das Death Valley unweit vom Pazifischen Ocean entfernt liegt ist es eine der trockensten Gegende der Erde. Das liegt daran, dass die feuchten Winde der Westkueste an den Gebirgsketten haengenbleiben und dort abregenen.
1913 wurde seid Aufzeichnungen die hoechst Temperatur von 56 Grad Celsius gemessen. Wow!
Kurz nach dem wir ankamen und das Thermometer 43 Grad zeigte suchten wir als erstes einen Campground, welcher schnell gefunden war. Da dieser jedoch wie ausgestorben war, und nur vereinzelt Zelte zu sehen waren, fanden wir zum Glueck noch einen schattigen Platz. Nach dem Essen und verweilen auf dem Campground beschlossen wir jedoch wieder abzureisen. Es war einfach nicht aushaltbar. Wir hatten genuegend Wasser dabei, jeder von uns hat sicher gute 6-7 Liter getrunken, und ja ohne auf die Toilette zu gehen. Aber es ist einfach nicht zum aushalten.
Gegen fruehen Nachmittag fuhren wir noch einige Points of Interessts ab und nahmen dann den Ausgang im
Norden Richtung Kalifornien.
So schoen uns Vielseitig der Park ist – ich denke man kann es auf den Bildern sehen – waren wir froh, den Park zu verlassen.
In den naechsten Tagen werden wir uns dann wieder der Westkueste widmen und gemuetlich Richtung San Francisco fahren.
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